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Für mehr als überfällig halten die Willicher Sozialdemokraten die Umsetzung des Bürgerwillens zur Autofreiheit auf dem Willicher Markt. Vor weit über einem Jahr haben sich die Bürgerinnen und Bürger aus Alt-Willich und Wekeln mit einer Mehrheit von 52,6 % für eine autofreie Gestaltung des Willicher Markplatzes ausgesprochen. Die erste in der Geschichte der Stadt Willich durchgeführte Bürgerbefragung ging damals auf einen Antrag von Ratsherr Ralf Stammes und SPD-Vize Lukas Maaßen zurück. Seitdem laufen die Planungen für eine Umgestaltung des Marktplatzes – ohne Autoverkehr.

Bereits im September beantragte die SPD im Planungsausschuss die schnellstmögliche Umsetzung des Bürgerwillens. Diesem Antrag konnten sich CDU, FDP und Grüne aber nicht anschließen und verwiesen u. a. auf die Verhandlungen mit der Bürgerinitiative „Pro-Kugelahorn am Willicher Markt“. Seitdem wurde der Antrag immer wieder verschoben, bis der Rat am 26. November schließlich das Bürgerbegehren zur Erhaltung der Kugelahornbäume endgültig ablehnte. Im Februar 2016 werden nun die Willicher Bürgerinnen und Bürger über einen Erhalt der Bäume entscheiden.

Am 15. Dezember befasst sich der Planungsausschuss nun zum dritten Mal mit dem SPD-Antrag. „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr“, erklärt Maaßen. Die anderen Parteien täuschten sich, wenn sie glauben, den Bürgerwillen länger ignorieren und dessen Umsetzung mit zum Teil konfusen Argumenten hinauszögern zu können, so Maaßen weiter. „Daher fordern wir die Vertreter von CDU, FDP und den Grünen auf, dem Antrag nun endlich zuzustimmen und somit nach fast anderthalb Jahren einen autofreien Markt auf den Weg zu bringen“, so Ulrich Bünstorf, SPD-Obmann im Planungsausschuss.


Diese Meldung basiert auf einer Presseinformation der SPD Willich / Foto: SPD Willich