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St. Sebastianus Bruderschaft Neersen: Ludwig Küppers ist neuer König in Neersen

von Willich erleben
Schützenfest-neuer-König-Neersen-2022

Das Schützenfest der St. Sebastianus Bruderschaft Neersen endete so sonnig und fröhlich wie es begonnen hatte. Im Mittelpunkt des letzten Tages des Heimat und Schützenfestes am Minoritenplatz standen der gut besuchte Klompenball mit Seniorenfrühschoppen am Vormittag und die Vogelschussveranstaltungen am Nachmittag. Nach dem von der Jugendabteilung mit den Fahnenschwenkergruppen und dem Tanz der Klompenfrauen gestalteten Programm fand die Prämierung der Klompen statt. Um 12.30 Uhr wurde die vom Gastronomiebetrieb Rosen aus Kempen gekocht Erbsensuppe mit Wurst gereicht. Sie war für die Senioren wieder kostenfrei und schmeckte nach aussage der Besucher wieder hervorragend.

Die Bruderschaft überreichte aus Anlass der 50 jährige Partnerschaft mit der Fa. Rosen den Inhabern Helmy Rosen und Sohn Günther einen Präsentkorb und dankte der Familie Rosen und seinem Team für die langjährige Treue und Partnerschaft auf dem Heimat und Schützenfest.

Nach einem Umzug durch den Ort und einer Ansprache des Präsidenten Andrè Schäfer wurden am Nachmittag auf der Vogelschussanlage von dem Bruderschaftshaus Wahlefeldsaal die Wettbewerbe zur Ermittlung des Jungschützenkönigs und des Königs der Großschützen durchgeführt. Die Königswürde für das Jahr 2023 bei den Jungschützen errang hier Finja Schaath mit dem 216 Schuss. Zu Ihren Ministerinnen ernannte sie Lena Gagliardi und Nadine Klietz. Königsoffizierin wurde Anne Esser. Bei den Großschützen setzen sich beim Trophäenschiessen Marwin Nieendick (Kopf), Kai Suffner, (rechter Flügel) Valeska Busch (linker Flügel) und Lisa Stolarski (Schweif) fast ausschließlich Jungschützen (bis 25 J.) durch. Einzig Kai Suffner ist ein Schütze mittleren Alters.

Für den Vogelschuss zum Schützenkönig der Großschützen hatte es den Tag über heiße Diskussionen in dem einzelnen Zügen gegeben, nachdem der Präsident die Bedeutung eines neuen Königshauses für die Tradition der Aktivität der Bruderschaft verdeutlicht hatte. Schließlich gab es mit Malermeister Ludwig Küppers einen Kandidaten, der als langjähriger Schütze die Verantwortung übernahm und mit dem insgesamt 308. Schuss den Vogel von der Stange holte. Zu seinen Minister ernannte er Robert Brintrup und Präsident André Schäfer. Als Königsoffizier fungiert Jürgen Leipertz. Mit ihren Frauen bilden sie das Königshaus der Bruderschaft im Jahr 2023. Alle 4 Mitglieder des Königshauses stammen aus unterschiedlichen Gruppen – eine gute Basis für die Unterstützung im Königsjahr.

Nach einem Umzug mit den bisherigen und den zukünftigen Königshäusern folgte die Parade und die sog. Jux-Parade, in der mit verschiedenen Verkleidungen und Accessoires auf die Jugendlichkeit des Königshauses des amtierenden Königs Dennis Stelzer angespielt wurde. Anschließend wurde vor dem Bruderschaftshaus in einer Stahlwanne die Kirmespopp verbrannt. Der Präsident der Bruderschaft dankte den Straßengemeinschaften und der ganzen Bevölkerung für die Teilnahme am Heimat- und Schützenfest. Dies habe den Neustart nach der corona-bedingten Pause wesentlich erleichtert.

Für den Dorfabend im Festzelt hatte die Bruderschaft DJ Yeti engagiert, der auch schon in der Skihalle Neuss aufgelegt hat. Mit Musik aus unterschiedlichen Genres und kurzweiligen Tanzspielen unterhielt der DJ die Tanzgemeinschaft. Eine besondere Ehrung wurde Sabine Leipertz, der Frau des Königsoffiziers zuteil: Sie wurde für ihre langjährige aktive Arbeit und Hilfsbereitschaft v.a. bei Veranstaltungen im Bruderschaftshaus Wahlefeldsaal mit dem Johannes-Wirtz-Orden des Bruderschaft ausgezeichnet. Dieser Orden für verdiente Mitglieder geht auf den ehem. Präsidenten der Bruderschaft zurück.

Nach den frühzeitig anberaumten Königstänzen ließ sich das Königshaus von der Bühne präsentieren, damit „wir noch zum Schluss unseres Schützenfestes noch mal richtig abrocken können“, wie König Dennis Stelzer meinte. Mit seinen Ministern Simon Höpfner, Maik Lorkowski sowie Königsoffizier Steven Stelzer und mit seinen Wachzügen Junge Jäger bzw. den Schwarzröcken „habe er vier tolle Tage erlebt“, wofür er sich bei seinem Team am Mikrophon im Festzelt herzlich bedankte.

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