Stadt kauft Areal des Katharinenhospitals

Ehem. Krankenhaus Willich

In trockenen Tüchern: Die  St. Augustinus-Kliniken als Träger des ehemaligen Katharinen-Hospitals und die Grundstücksgesellschaft der Stadt Willich (GSG) haben am heutigen Freitagvormittag den Verkauf des Geländes Bahnstraße 26 und 28 in Willich beurkundet. „Damit ist der Weg frei für die perspektivische Entwicklung dieses Areals“, freut sich Christian Pakusch, GSG-Aufsichtsratsvorsitzender.

Dem Vertragsabschluss waren diverse Gesprächsrunden und Verhandlungen vorangegangen. Der Eigentumswechsel für das 13187 Quadratmeter große Grundstück findet nicht ohne Grund erst zum 31. Dezember 2018 statt: Bis dahin ist der bisherige Eigentümer für die Liegenschaft und alle bestehenden Mietverhältnisse verantwortlich. Wie bekannt, sind in einem Teil des ehemaligen Krankenhauses aktuell aufgrund der Beschlagnahmung durch das Land Nordrhein-Westfalen Flüchtlinge untergebracht.
„Ich bin froh, dass wir gemeinsam mit der Stadt Willich eine Lösung gefunden haben, die jetzt auf der einen Seite perspektivisch die Entwicklung des Geländes aus städtischer Hand, auf der anderen Seite die Nutzung des Gebäudes für zwei weitere Jahre zur Unterbringung von Flüchtlingen ermöglicht“, so Paul Neuhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung der St. Augustinus-Kliniken.

Was auch Willy Kerbusch, Geschäftsführer der Grundstücks-Gesellschaft und Kämmerer der Stadt Willich, unterstreicht: „Durch den Kauf des Geländes erhält die Stadt Willich die Möglichkeit, diese große, citynahe Fläche in Willich städtebaulich zu entwickeln. Damit halten wir alle Chancen in der Hand, die Attraktivität der Innenstadt nachhaltig zu verbessern.“