Technisches Rathaus Willich Neersen
Foto: Willich erleben

Schneller soll es gehen, freie Mitarbeiter sollen einfacher zu erreichen sein: Die Stadtverwaltung entwickelt aktuell in Sachen Erreichbarkeit der Stadtteilbüros das System einer neuen Service-Nummer.

Bürgermeister Christian Pakusch: „Hintergrund ist auch, dass wir wegen der pandemischen Einschränkungen ja generell die Öffnungszeiten konzentrieren müssen – und so wollen wir mit verschiedenen Maßnahmen den Service konkret verbessern.“

Ziel der neuen Service-Nummer ist eine schnellere Vermittlung an einen freien Mitarbeiter. Im „vorgeschalteten“ Menü kann der Anrufer dann zwischen Unterstützung bei der Vereinbarung eines Online-Termins, persönlichem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Stadtteilbüros oder einem Mitarbeiter der Ausländerstelle wählen. Vor allem soll also eine direkte, schnellere Erreichbarkeit der Mitarbeiter erzielt werden. Aktuell wird noch mit Hilfe externer Dienstleister an der Umstellung und entsprechenden Programmierung der stadtweiten Telefonanlage geschraubt – sobald alles steht, wird die neue Servicenummer geschaltet und veröffentlicht.

Grundsätzlich empfiehlt die Verwaltung weiterhin, möglichst den Online-Service für die Reservierung eines Termins in den Stadtteilbüros in Anrath und Willich zu nutzen (über die Stadtseite stadt-willich.de). Aufgestockt wird außerdem sofort wegen der nach wie vor hohen Anzahl noch abzuholender Ausweise und Pässe übergangsweise das Personal im Stadtteilbüro: Es können nun deutlich mehr Termine für eine Abholung im Stadtteilbüro Willich am Kaiserplatz angeboten werden.

Umgesetzt wird ab nächstem Dienstag, 17. November, schließlich ein Konzept, das die Mitarbeiter der Stadtteilbüros ausgearbeitet haben, um testweise Spontantermine anbieten zu können: Dienstags besteht im alten Rathaus am Willicher Kaiserplatz die Möglichkeit, zwischen 8 und 12.30 Uhr Anliegen ohne vorherige Terminabsprache zu erledigen. Um die weiterhin erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen sicherzustellen, werden ab 7.45 Uhr nummerierte Karten an den wartenden Bürger verteilt, um einen kontrollierten Zugang ins Rathaus sicherzustellen. Ein wenig Wasser in den Wein: Da es naturgemäß nur eine begrenzte Anzahl an nummerierten Karten gibt, kann es vorkommen, dass nicht alle Bürger am jeweiligen Dienstagmorgen bedient werden können. Sollte sich dieser Probebetrieb bewähren, steht perspektivisch eine Erweiterung auf der Agenda.

Das Team Stadtteilbüro arbeitet kontinuierlich weiter daran, den Bürgerservice auch „unter Corona“ aufrechtzuerhalten und auszubauen. „Wir sind auch in Krisenzeiten für unsere Bürgerinnen und Bürger immer da“, unterstreicht Bürgermeister Pakusch: „Es freut mich wirklich sehr, dass der Geschäftsbereich Einwohner und Ordnung diese Lösung ausgearbeitet hat, die unseren Servicegedanken nach vorne stellt, aber auch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger auf der einen, die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der anderen Seite schützt.“