Bürgermeister Josef Heyes, Franz Auling als Kulturausschussvorsitzender und Nicole Götz vom sachbearbeitenden Geschäftsbereich Kultur nahmen die Urkunde aus den Händen von Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten (links), sowie Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (Mitte), entgegen. Foto: Stadt Willich

Großer Bahnhof im Düsseldorfer Maxhaus, dem katholischen Stadthaus an der Schulstraße im Herzen der Altstadt: Die Landesregierung zeichnete am Montag (04.11.) acht Kommunen für besonderes Europa-Engagement aus – und die Stadt Willich ist jetzt auch offiziell „Europaaktive Kommune“. Die Entscheidung auch für Willich war bereits im August verkündet worden.

Bürgermeister Josef Heyes, Franz Auling als Kulturausschussvorsitzender und Nicole Götz vom sachbearbeitenden Geschäftsbereich Kultur nahmen die Urkunde aus den Händen von Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, sowie Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, entgegen.

Hintergrund: Die Landesregierung zeichnete acht Kommunen für ihr vorbildliches Europa-Engagement als „Europaaktive Kommunen“ aus. Die Auszeichnung erhalten die Kreise Coesfeld und Paderborn, die Städte Krefeld, Borken (im gleichnamigen Kreis), Monheim am Rhein (Kreis Mettmann), Recklinghausen (im gleichnamigen Kreis), Willich (Kreis Viersen) und die Burggemeinde Brüggen (ebenfalls Kreis Viersen).

Die 2018 erstmalig vergebene Auszeichnung „Europaaktive Zivilgesellschaft“ erhielten diesmal fünf zivilgesellschaftliche Akteure: die Deutsch-Britische Gesellschaft Bocholt e.V. und der Projektchor Städtepartnerschaften Bocholt (jeweils Kreis Borken), der Europaverein GPB e.V. in Eschweiler (Städteregion Aachen), die Gesellschaft zur Förderung Internationaler Partnerschaften Minden e.V. (Kreis Minden-Lübbecke) und der Kinderchor Mollmäuse aus Tecklenburg (Kreis Steinfurt). Minister Holthoff-Pförtner: „Die ausgewählten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteure setzen sich für ein bürgernahes, lebendiges und zukunftsfähiges Europa ein. Dafür danke ich ihnen sehr. Dieses vorbildliche Engagement möchte die Landesregierung würdigen und ehren. Die Ausgezeichneten tragen in Nordrhein-Westfalen zu mehr Verständnis für Europa bei und motivieren mit ihrem Elan andere Akteure, sich auch für Europa zu engagieren. Dadurch kommt es zum Austausch, zu neuen Ideen und Projekten der Europa-Arbeit in ganz Nordrhein-Westfalen.“

Sieben Städten, die 2014 eine befristete Auszeichnung als „Europaaktive Kommune“ erhalten haben, verlieh die Landesregierung in diesem Jahr in Anerkennung der durch sie geleisteten Europa-Arbeit eine unbefristet gültige Urkunde: Bocholt, Dortmund, Duisburg, Hörstel, Kamen, Lemgo, Marl. Insgesamt tragen 55 Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Auszeichnung „Europaaktive Kommune“. Acht zivilgesellschaftliche Akteure tragen die Auszeichnung „Europaaktive Zivilgesellschaft“.

Die Jury „Europaaktive Kommune“ setzte sich aus Repräsentanten der kommunalen Spitzenverbände und der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn sowie der Landesverwaltung zusammen.
Die Stadt Willich erhielt ihre Auszeichnung, so die Jury, unter anderem für die Schulung von Verwaltungsmitarbeitenden zu europäischen Themen, an der auch Ehrenamtliche teilnehmen können. Außerdem für den Austausch von Praktikanten, finanzielle Unterstützung von Schüleraustauschen und den thematischen Austausch mit Partnerstädten zu Inklusion, Wirtschaftsförderung, und Schulförderung.