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Stadtwerke senken den Strompreis zum 1. Juli

von Willich erleben
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Zum 1. Juli 2022 entfällt die EEG-Umlage. Die Stadtwerke Willich geben die damit verbundene Preissenkung von brutto 4,43 Cent pro Kilowattstunde Strom komplett an ihre Kundinnen und Kunden weiter.

„Wir begrüßen es, dass die Umlage wegfällt und die Haushalte in diesen turbulenten Zeiten etwas entlastet werden“, sagt Aneta Knebel, Leiterin Vertrieb bei den Stadtwerken.

Ein 4-Personen-Haushalt, der rund 3.500 Kilowattstunden verbraucht, spart durch den Wegfall der EEG-Umlage etwa 155 Euro im Jahr. Die Preissenkung erfolgt automatisch, Kund:innen müssen nicht aktiv werden. Die Stadtwerke passen die monatlichen Abschläge mit der nächsten Jahresabrechnung an; eventuelle Guthaben werden dann ausgezahlt.

Wer seinen Abschlag kontrollieren und eventuell angleichen möchte, kann das im Service Portal der Stadtwerke tun. „Wir empfehlen allerdings nicht, den Abschlag zu senken“, sagt Aneta Knebel. „Denn die Entwicklungen an den Energiemärkten weltweit deuten auf weiter steigende Preise hin. Da kann es sinnvoll sein, die monatlichen Zahlungen eher aufzustocken.“

Mit Energie effizienter haushalten

Auf die aktuellen Preisentwicklungen haben weder die Energieunternehmen Einfluss noch die Verbraucher:innen. Worauf Kundinnen und Kunden allerdings unmittelbar einwirken können, das ist der eigene Verbrauch. Energieeffizienz ist das Stichwort: Expert:innen sind sich einig, dass in bundesdeutschen Privathaushalten noch viel Spar-Potenzial liegt.

Die Stadtwerke Willich unterstützen ihre Kundinnen und Kunden mit vielen handfesten Tipps zum Sparen von Strom: stadtwerke-willich.de/strom-sparen

Aneta Knebel: „Wer bei uns Energie bezieht, kann sich darauf verlassen, dass wir über die Preisentwicklungen transparent und umfassend informieren. Die Stadtwerke sind zudem ein sicherer Energie-Partner, der sein Geschäft im Gegensatz zu Discountern vorausschauend plant.“

Zum Hintergrund der EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wurde mehr als 20 Jahre lang die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser gefördert. Die Umlage macht zusammen mit Steuern, Produktionskosten und Netzentgelten rund 40 Prozent des Strompreises aus. Künftig finanziert der Bund die Förderung der Erneuerbaren aus dem Energie- und Klimafonds (EKF), der Teil des Bundeshaushaltes ist.

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