Start der Digitalisierung des Stadtarchivs hat begonnen

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Foto: CDU Willich

Den Start der Digitalisierung des Willicher Stadtarchivs hat jetzt der Vorsitzende des zuständigen Sport- und Kulturausschusses, Franz Auling, selbst in Augenschein genommen. In das Verwaltungsgebäude St. Bernhard in Schiefbahn wurden bis zum Anfang des Monats August die notwendigen technischen Geräte für die fachgerechte Digitalisierung des Willicher Archivgutes geliefert. Nachdem die mit der Digitalisierung befassten städtischen Mitarbeiter zunächst noch eine Schulung erfolgreich absolviert hatten, konnte jetzt mit der Digitalisierung begonnen werden.

„Durch den Kauf entsprechender technischer Geräte und Software haben wir in Willich jetzt selbst die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Archivalien bis zur Größe einer Zeitungsseite digitalisiert werden können. Wir haben damit einen wichtig Beitrag geleistet, dass historisches Wissen unserer Stadt auch in digitaler Form erhalten bleibt.“ freut sich Auling darüber, dass das Willicher Stadtarchiv den Weg in die digitale Welt jetzt beschreitet.

Der Rat der Stadt Willich hatte im letzten Jahr beschlossen, das Stadtarchiv nicht in das Kreisarchiv des Kreises Viersen einzubringen. Ein wichtiger Grund für die Entscheidungsfindung der CDU-Fraktion war, dass das Willicher Archivgut so schneller und umfangreicher digitalisiert werden kann. „Die umfangreiche Digitalisierung des Archivgutes ist uns sehr wichtig. Denn so können wir das Archivgut dem Bürger einfacher zugänglich machen und sichern unsere Geschichte außerdem in digitaler Form. Künftig wird es möglich sein, dass sich beispielsweise Heimatforscher oder Schüler, die sich mit der Geschichte ihrer Stadt befassen wollen, beispielsweise von zu Hause aus unsere Archivalien anschauen und forschen können“, ist Auling überzeugt, dass die Entscheidung für eine Digitalisierung der Stadtarchives eine im hohen Maße bürgerfreundliche und zukunftsgerichtete Entscheidung war.

Wie Franz Auling erfahren hat, soll es jetzt auch schnell weitergehen. So sollen nach derzeitiger Planung schon in der ersten Hälfte des kommenden September die Personenstandsdaten komplett digitalisiert sein.