Foto: ProZero

„Ausdrücklich bedauert“ hat Willichs Bürgermeister Christian Pakusch am heutigen Dienstag  (05.01.) den offenbar eher ruckeligen Start des neuen Abfallentsorgers „PreZero“ in der Stadt Willich: Anfang des Jahres hatte das Unternehmen als neuer Dienstleister die Sammlung von Restmüll, Sperrmüll und Elektronikschrott in Willich übernommen – und in den ersten Tagen war offensichtlich einiges nicht glatt gegangen:

Bei der Stadt gingen auf verschiedenen Wegen Beschwerden in Blick auf nicht abgeholte Tonnen ein. „PreZero“ aus Porta Westfalica hatte die turnusmäßig vorgeschriebene europaweite Ausschreibung der Stadt gewonnen und ist nun ab 1. Januar der Entsorger im Auftrag der Stadt. Die Sammlung der Abfälle in Willich wird durch die „PreZero Service Rheinland“ mit Sitz in Duisburg organisiert.

Pakusch: „Wir können uns als Partner des Bürgers nur entschuldigen, dass es jetzt zu diesen ärgerlichen Anlaufschwierigkeiten kommt – und unseren Bürgern versichern, dass unser Team Abfall mit Nachdruck und in Kontakt mit dem Entsorger daran arbeitet, das zu regeln – also die Leerungen zeitnah zu realisieren.“

Vor allem in den sozialen Netzwerken geäußerte Kritik, die Stadt habe bei der Auswahl des Entsorgers nur finanzielle Aspekte berücksichtigt, weist Pakusch bei allem Verständnis für den akuten Ärger zurück: „Auch wir als Kommune müssen uns natürlich an die Ausschreibungsrichtlinien halten – was dann aber nicht heißt, dass Verwaltung und Politik nicht im Vorfeld sich nicht ein Bild von der Kompetenz des neuen Entsorgers gemacht hätten.“