Foto: Grüne Willich

Gemäß der rheinischen Redewendung „Beim ersten Mal haben wir es ausprobiert, beim zweiten Mal ist es schon Tradition und beim dritten Mal Brauchtum“ fand am 09. August die traditionelle zweite GRÜNE Willicher Plogging- und Müllwanderung statt.

Plogging ist ein zusammengesetztes Wort aus „Plocka“ (schwedisch für Aufheben) und Jogging. Die gemütlichere Variante nennt sich ganz einfach „Müllwandern“. Dabei wird, während man ohnehin unterwegs ist, die Vermüllung der Landschaft reduziert und bekämpft.

Circa 20 Bürgerinnen und Bürger haben sich im Stahlwerk Becker getroffen um sich aktiv zu engagieren und die Stadt Willich von Müll zu befreien. Besonderer Gast war die GRÜNE Bürgermeisterkandidatin Claudia Poetsch. Sie beantwortete vor, während und nach der Müllwanderung viele Fragen zu allen Themen und nahm ebenso Anregungen entgegen.

Innerhalb von 2 Stunden konnten ungefähr 2.000 Liter Müll eingesammelt werden; das ausgefallenste Fundstück war ein Auspuffrohr. Zahlenmäßig absoluter Spitzenreiter waren jedoch die ungezählten Zigarettenkippen. „Vielen Personen ist wahrscheinlich nicht bekannt, dass eine Zigarettenkippe schätzungsweise 40 Liter Grund- und damit wertvolles Trinkwasser verseucht. Im Rahmen unserer Aktionen wollen wir diese Themen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger ansprechen, sondern aufklären und informieren.“ erläutert Paul Muschiol, Obmann der GRÜNEN in Willich.

Neben den Zigarettenkippen konnten auch eine große Anzahl von Glasflaschen, Pizza-Kartons und Verpackungen eines örtlichen Fast-Food Restaurants entsorgt werden. Des Weiteren konnte eine wilde Müllkippe identifiziert und an die Stadt Willich gemeldet werden.

In 2020 wird noch eine weitere Müllwanderung angeboten werden. Gemäß der obigen Redewendung werden die GRÜNEN dann zum Brauchtum übergehen. Wer Interesse hat bei der nächsten Müllwanderung dabei zu sein, kann sich schon heute unter plogging@gruene-willich.de melden.