Claudia Poetsch aus Willich, Boris Wolkowski aus Mönchengladbach und Martina Maaßen haben sich an der alten Bahnstrecke getroffen. Foto: Bündnis 90/Die Grünen Willich

Bei einem Treffen an der alten Bahntrasse zwischen Willich und Mönchengladbach haben die GRÜNEN Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen der Städte Mönchengladbach, Viersen und Willich erneut ihre Entschlossenheit zum Ausbau der S28 betont. Claudia Poetsch aus Willich, Boris Wolkowski aus Mönchengladbach und Martina Maaßen aus Viersen stellen klar, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die einzige Partei ist, die in allen drei Städten unisono hinter dem Ausbau der S28 steht.

„Versprechungen der anderen Parteien helfen wenig, wenn ihre eigenen Ortsverbände nicht hinter diesem wichtigen Projekt stehen“, so Poetsch. Insbesondere der Widerstand aus Gladbach stört die drei Bürgermeisterkandidaten. „Wir Gladbacher GRÜNEN fordern den Ausbau der S28 schon seit Jahren, werden im Rat jedoch immer wieder blockiert“, konkretisiert Boris Wolkowski und betont: „Ich hoffe, der regionale Verkehrskonsens nimmt mit einem guten Ergebnis für uns jetzt Fahrt auf.“ Sowohl Claudia Poetsch als auch Boris Wolkowski und Martina Maaßen wollen nach etwaiger Amtsübernahme das Projekt zur Chefsache machen.

Die Planungen des Ausbaus der S28 von Kaarst über Neersen und Neuwerk bis nach Viersen wird von den GRÜNEN schon seit den 80er-Jahren gefordert. Das Verkehrsprojekt soll mehr Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr bewegen. „Aktuelle Studien zeigen, dass der Ausbau das wichtigste Projekt im Umkreis ist, um den motorisierten Individualverkehr signifikant zu senken und so CO2 einzusparen. Der volkswirtschaftliche Nutzen für die Region ist enorm, die Zukunftsfähigkeit als Wohn- und Unternehmensstandort steht auf dem Spiel“, stellt Maaßen klar.

In Mönchengladbach sind Teile von SPD und CDU noch immer gegen den Ausbau, daher resümieren die drei Bürgermeisterkandidaten: „Alle anderen habe ihre Hausaufgaben leider nicht gemacht. Wer zügig mehr Schienen- bzw. Nahverkehr möchte, muss GRÜN wählen.“