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„Die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona­-Pandemie ver­ändern die Arbeit zwar, aber trotzdem stellen wir sie nicht ein“: Der Willicher Jens Schmitz, Vorsitzender des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V., betont, dass die Unterstützung für Familien mit einem an Krebs erkrankten oder einem chronisch kran­ken Kind weiter fortgesetzt.

Der Förderverein ist Partner der Kinder­ und Jugendmedizin im Helios Klinikum Krefeld. Die Kinder, die dort stationär oder ambulant therapiert werden, kommen aus dem Groß­raum Niederrhein / Ruhrgebiet, aber auch darüber hinaus.

CREPE UND BUNTE STIFTE

Der Förderverein kümmert sich unter anderem darum, dass die Kinder Abwechslung im Klinikalltag erleben, um von der Erkrankung abzu­lenken. So wurde der Garten des Eltern­Wohnhauses „Villa Sonnen­ schein“ vor wenigen Wochen kurzerhand zur „Crefelder Crêpe­Oase“ umfunktioniert: Crêpe­Bäcker Raphael Dereeh stellte sich an die Backplatten und zauberte für die Kinder den Crêpe nach Wunsch. Ein Teil der Kinder konnte zum Schlemmen in den großen Garten kom­men. Bei Kindern, die nicht selbst in den Garten kommen konnten, hatte Erzieherin Carla Bogers (Spielabteilung) die Wünsche abgefragt und transportierte die frischen Crêpes direkt ins Krankenhauszimmer. Unterstützung gab es aber auch von anderer Seite: Vincent Effertz, Projektassistent der Rieck Entsorgungs­Logistik (REL) aus Neuss, hat­te über 100 Malpäckchen und knapp 230 Pakete mit bunten, aus­ waschbaren Fasermalern in die Villa Sonnenschein gebracht.

Außerdem freut sich der Verein über die Abwicklung eines Vermächt­nisses der Krefelderin Wilhelmina Gülde, die der „Aktion Teddybär“, ein Projekt im Förderverein, rund 212.000 Euro hat zukommen lassen. „Solche Geldspenden sind in diesen schwierigen Zeiten für uns wich­tig, weil wir zum Beispiel auch Familien unterstützen, bei denen durch die Krankheit des Kindes finanzielle Probleme entstanden sind“, so Jens Schmitz.

Die Spendenkonten des Fördervereins sind zu finden auf www.krebskinder-krefeld.de zu finden.