Hinweise führten die Einsatzkräfte der Polizei am frühen Donnerstag (02.04.) gegen 00:20 Uhr zu einer offiziell geschlossenen Gaststätte auf der Krefelder Straße. Hier sollten sich mehrere Personen treffen. Am Einsatzort trafen die Einsatzkräfte im Hinterzimmer der Gaststätte auf den Konzessionsinhaber, ein 44-jähriger Deutscher sowie 15 weitere Personen im Alter zwischen 29 und 51 Jahren unterschiedlichster Nationalitäten.

Die Teilnehmer dieser Versammlung kamen aus Willich, Krefeld, Tönisvorst, Mönchengladbach, Hückeswagen, Solingen, Oberhausen und Langenfeld. Die Gruppe war augenscheinlich mit einem illegalen Glücksspiel beschäftigt. Deswegen erstatteten die Einsatzkräfte Strafanzeigen.

Das allerdings bleibt nicht die einzige Konsequenz: Neben dem Verdacht des illegalen Glücksspiels gibt es gegen den Veranstalter eine Strafanzeige wegen Verdachts des Durchführens einer unzulässigen Veranstaltung/Versammlung nach der Corona-Schutzverordnung. Da auch die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung eine Straftat darstellt, müssen auch die „Gäste“ mit einem Strafverfahren rechnen. Die Corona-Schutzverordnung sieht für solche Verfehlungen eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor.