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Verstorben: Akira Okada, Gründer des Japanischen Klubs Willich, lebt nicht mehr

von Willich erleben
Akira-Okada

Großes Bedauern hat bei der Stadt Willich die Nachricht ausgelöst, dass Akira Okada nicht mehr lebt; wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Träger des Willicher Ehrenrings bereits am 26. Juni im Alter von 90 Jahren gestorben.

Akira Okada, Geschäftsführer der Firma Photex, die sich als erste japanisches Unternehmen in Münchheide angesiedelt hatte, war 1994 mit dem Ehrenring der Stadt Willich ausgezeichnet worden; der japanische Geschäftsmann hatte sich nicht nur im Zusammenhang mit der Ansiedlung diverser japanischer Unternehmen in Münchheide verdient gemacht. Der damalige Stadtdirektor Hehnen würdigte ihn in diesem Zusammenhang seinerzeit als „ehrenamtlichen
Wirtschaftsförderer“.

Vor allem aber trug Okada zur deutsch-japanischen Verständigung bei, indem er 1984 den Japanischen Klub Willich gründete und dessen Vorsitz übernahm: Der Klub organisiert nicht nur das Zusammenleben der Japaner untereinander, sondern vertieft und festigt seither auch Kontakt der japanischen Community zu den Willichern.

Bürgermeister Christian Pakusch würdigte Okada als einen „der wichtigsten Wegbereiter der engen freundschaftliche Bande zwischen unseren aus Japan stammenden Mitbürgern und Willich: Seine herausragenden Verdienste auch in Blick auf das internationale Wachstum der Willicher Gewerbegebiete und damit auch für das Standing der Stadt Willich als Wirtschaftsstandort und damit letztlich für das Wohl ihrer Bürger sind kaum zu überschätzen“, so Pakusch.

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