Wasserspiele am Grenzweg: St. Konrad Schützengilde feiert

Schuetzenfest_Grenzweg-2018

Es ist das letzte Schützenfest vor der Sommerpause, aber es wird auch in diesem Jahr wieder ein gelungenes Fest: Die Schützen der St. Konrad Schützengilde 1958 Grenzweg feiern vom 13. bis 16. Juli ihr Fest entlang der Niers.

Die Gilde macht zum zweiten Mal aus der Not eine Tugend: Trotz intensiver Suche hat sich zwar kein Königshaus gefunden, die Schützentermine finden aber trotzdem statt. Schon das Setzen des Schützenbaumes wurde „feste gefeiert“ – Ausrichter war eben der Verein und alle Gruppen wirkten mit, sodass das Fest bis in die späten Abendstunden dauerte.

Die Gilde um Gilde-Präsident Jürgen Latzke und den 1. Gildemeister Guido Meskes beginnt ihr „Projekt Schützenfest“ am Freitagabend: DJ Alex unterhält die Besucher im Festzelt und es darf natürlich feste getanzt werden.

Zum Schützenfest-Samstag entfällt die Krönung des „großen Königs“ in der Messe, aber dafür setzt die Gilde auf die Jugend: Der Jungschützenkönig Steffen Gillessen aus der Gruppe Edelweiß wird jedenfalls zum Schützenfest gekrönt und seine beiden Minister Simon Schroers und Christian Schroers, sowie sein Königsoffizier Fabian Albrecht von den Grenadieren unterstützen ihn. Der Sonntagvormittag mit der Parade wird vom Ablauf etwas verändert und die Kranzniederlegung am Ehrenmal eingebaut. Der große Zapfenstreich wird ebenfalls am Ehrenmal mit allen Schützen durchgeführt. Danach ziehen die Schützen entlang des Grenzwegs zum Zelt, wo die Ehrungen der verdienten Vereinsmitglieder vorgenommen werden.

In diesem Jahr präsentieren die Gilde-Schützen zwei Jubiläumsgruppen: Die „Fahnengruppe“ feiert 50-jähriges Bestehen. Sie wurde von Mitgliedern der Gruppe „Edelweiß“ gegründet und trägt bei allen Auftritten der Gilde die Fahne. In der Gruppe findet sich ein Mann mit einer besonderen Würde: Kurt Manns hat drei Mal den Vogel abgeschossen und trägt den Titel des „Gilde-Kaisers“. Weitere Jubiläumsgruppe sind die „Rabauken“, die das Regiment seit 30 Jahren um einen Jägerzug ergänzen. Die Gruppe ist bei der legendär-ekligen Erstürmung der Königsburg mit vielen ungewöhnlichen Kampfmitteln in vorderster Front dabei.

Apropos Burgstürmung: Die wird mangels Königsburg nicht stattfinden, aber die Schützen haben eine Alternative: Sie richten am Montag (16. Juli) die „Wasserspiele“ am Ufer der Niers aus. Die Zuschauer dürfen sich auf reichlich Spaß und viele in der Niers landende Schützen freuen.