Den Schwestern Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein- Terwesten gelang Herausragendes. Foto: privat

Bei den Masters Weltmeisterschaften im Synchronschwimmen vom 05. – 11.08.2019 in Gwangju/Korea gelang den Willicher Schwestern Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein-Terwesten Herausragendes:

Genau 25 Jahre nach ihrem 1. Weltmeisterschafts-Erfolg in Kanada gelang ihnen nun wieder der Sprung auf das Goldtreppchen im Duett der Altersklasse 50-59. Bereits in der technischen Kür ließen die Schwestern, die in Korea für den „SV Willich“ an den Start gingen, keinen Zweifel daran, wer in ihrer Altersklasse den Titel verdient und gingen hier schon mit Vorsprung hervor. In der freien Kür bauten beide den Vorsprung noch aus und gewannen souverän den Weltmeistertitel mit 5 Punkten Vorsprung vor den Duos aus der Schweiz und Japan.

Bereits am Tag vorher gelang aber Silke die absolute Überraschung im Solo. Vor 3 Jahren erkrankte sie schwer und es war damals nicht klar, ob sie diese Weltmeisterschaft überhaupt erlebt. Deshalb war alleine die Teilnahme in Korea schon ihr größter Sieg!

Nach der technischen Kür im Solo lag Silke noch auf dem 2. Platz. In der freien Kür zeigte sie dann ihren enormen Kampfgeist und erreichte mit einer Traumkür tatsächlich den Weltmeistertitel.

Selten gab es emotionalere Siegerehrungen. Denn viele Weggefährten wussten, wie hart die beiden Schwestern in den letzten Jahren für diese WM-Teilnahme gearbeitet haben und durch die Live-Übertragung im Internet waren auch die Daheimgebliebenen ganz nah dabei.