Foto: Büro Schummer, MdB

Der heimische Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer besuchte das Bestattungsinstitut J. Beenen in Willich. Kreisvorsitzende der Bestatter des Kreisverbandes Viersen e.V. Verena Hülsmann schilderte die Situation der Bestatter-Branche und die Auswirkungen von Corona auf die Betriebe.

Sie berichtete über Probleme bei der Materialbeschaffung von FFP2-Masken, Schutzanzügen und Desinfektionsmittel. Auch die preislichen Entwicklungen der Verbrauchsmaterialen seien schwierig. Ob die Fahrt ins Altenheim, in Krankenhäuser oder ähnliche Einrichtungen, um Verstorbene zu überführen – der Kontakt und die Arbeit in Risikobereichen gehören zum Alltag.

Weiteres Thema war die Relevanz des Bestatter Berufes. Er wurde unter anderem in Baden-Württemberg, Bayern und Berlin in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen. Dies solle auch in NRW geschehen und auch bei der Impfreihenfolge Berücksichtigung finden. „Bestatter sind auch Seelsorger. Sie treffen Angehörige nach einem schweren Schicksalsschlag. Ein Beruf, der jede Anerkennung verdient“, so Uwe Schummer.