Foto: Stadt Willich

And the winner is… Am Mittwochabend (24.11.) wurden von Bürgermeister Christian Pakusch im Rahmen der Ratssitzung in der Jakob-Frantzen-Halle die in diesem Jahr erstmals ausgelobten Heimatpreise an die Gewinner verliehen: Die Preise gingen an den Verein „Anrath 1tausend“ (1. Platz für das Projekt „Willich barrierefrei“, 2.500 Euro), die St. Konrad Schützengilde Grenzweg für das Engagement am Grenzweg (2. Platz, unter anderem für den Erhalt der Konradkapelle, Unterstützung der Nachbarschaft während der Coronazeit, 1.500 Euro) und an die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich (3. Platz, Projekt „Erklärung und Deutung der Straßennamen in der Stadt Willich“ , 1.000 Euro).  Timo Krempe, Jürgen Latzke und Ernst Kuhlen nahmen die Preise für ihre jeweiligen Organisationen entgegen.

Preis erstmals in Willich ausgelobt

Der Heimatpreis wurde erstmals mit Landesunterstützung ausgelobt: Die Gewinner haben zudem die Chance, beim Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen noch einmal besonders ausgezeichnet zu werden. Bewerben konnten sich Vereine, Organisationen, Initiativen oder auch Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren. Ausgenommen sind kommerzielle Aktivitäten. Es geht um ehrenamtliche Projekte, die

  • sich um die Heimat verdient gemacht haben (Heimatpflege, Denkmalpflege, Geschichte, Integration/Inklusion, Nachbarschaftshilfe, Zusammenhaltsförderung, Naturschutz)
  • das lokale Brauchtum erhalten, pflegen, fördern und / oder in Zeiten der Pandemie / nach der Pandemie wiederaufleben lassen (Brauchtum)
  • sich für die lokale Kultur engagieren (Kultur- und Freizeitangebote)
  • sich in der generationsübergreifenden Arbeit / der Kinder- und Jugendarbeit verdient gemacht haben

Eine Jury aus Bürgermeister, Rats-Fraktionsvorsitzenden und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Brauchtum hatte die Preisträger aus elf Bewerbern ausgewählt, die jetzt geehrt wurden. Bürgermeister Christian Pakusch zeigte sich beeindruckt:

„Es ist schön für Willich, aber eben auch typisch Willich: Selbst in schweren Zeiten wie diesen ist das Ehrenamt vorbildlich am Start – oder eben vielleicht gerade in diesen Zeiten. Ein starkes Signal. Dass die Themen Inklusion, Nachbarschaft, Brauchtum und Geschichte in unserer Stadt nicht zu kurz kommen, genau das belegt auch diese Preisverleihung an herausragende Akteure.“